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♥ Spiegelbild ♥


Du blickst in den Spiegel und siehst dich selbst. Jedoch verschließt du deine Augen vor dem was du nicht sehen willst… betrifft es dein Herz? Oder deine Gefühle? Du erkennst es nicht… weil du deine Augen verschließt. Allein deswegen läufst du stets weg… als wäre es heißes Feuer und du dich nicht verbrennen möchtest –  wäre es für dich so schlimm dieses Feuer zu berühren? Es stellt doch deine Person dar, oder nicht?


Was siehst du in dir, wenn du in den Spiegel blickst?! Nur eine Reflektion dessen was du sehen willst oder was du darstellen möchtest?

Manchmal verrät dir das Spiegelbild all das was du dir stets erträumst… es zeigt dich, sowie deine Umwelt, glücklich und zufrieden – ohne jeglichen Schmerz. Und es zeigt dir eine Vertrautheit, welche du bis dato nie kennen gelernt hast. Deine Person ist offen und aufgeschlossen… ein lächelndes Wesen, welches von jedem geachtet und respektiert wird.


Und du siehst diesen besonderen Menschen an deiner Seite, welcher dir stets verwehrt wurde… und warum? Weil du dich selbst nicht traust, diesem Menschen zu gestehen was er dir bedeutet, aus Angst deine Kontrolle zu verlieren… Kontrolle war stets dein Begleiter, oder?


Ich sehe dich an, mein wahres Ich… ich bin auf dieser Seite des Spiegels um dir zu zeigen, was du bist und was du darstellst. Schämst du dich deiner so sehr, dass du dich nicht selbst akzeptieren kannst? Sieh dich doch an… gebrochen und vor Schmerz triefend trachtest du nach Ruhe und Frieden.


Du schlägst deine Faust gegen Spiegel und einzelne zerbrochene Splitter bohren sich tief in dein Haut und brechen sie auf… ich sehe dein Blut triefen. Wie rote Tränen bahnen sie sich von deiner Hand auf den Boden und bleiben dort… sterben einsam und verlassen, so ähnlich wie du nicht wahr?!


Du streichst mit deinem Finger über das Glas in Hoffnung darin versinken zu können oder deine Welt zu verlassen… aber ich muss dich leider enttäuschen, ich kann dich hier nicht aufnehmen, denn hier gehörst du nicht hin. Du fragst „Warum“ und ich beantworte deine Frage nur mit einem Lächeln, was dich wimmern lässt… kurz darauf laufen Tränen aus deinen Augen und streichen über deine Wange, tropfen auf den Boden und verharren auf diesem. Du kennst die Antwort… du kanntest sie stets und dennoch läufst du von ihr davon.


Du bist müde… man merkt es dir an. Deine Augen blicken schwer und schmerzvoll in meine hinein und ich fühle mit dir, schließlich bin ich du. Du flehst mich an dich zu befreien und ich blicke kurz auf deine Narbe am Handgelenk… ich schüttle nur den Kopf und deine Tränen wollen nicht mehr aufhören. Es tut dir weh nicht gehen zu können, es bricht dir förmlich das Herz nicht damit klar zu kommen… wieso machst du es dir so unnötig schwer, hörst du mich sagen. Ein Schritt und schon hast du deinen Frieden, was hindert dich daran?


Du siehst mich nur an… deine Tränen laufen wie Bäche deine Wangen hinunter und ehe ich etwas erwähnen konnte, zerbricht etwas in dir und du fällst. Ich schließe die Augen und atme tief durch… drehe mich um und löse mich auf.

Nun hast du deinen Frieden gefunden…

4.7.07 20:53
 


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